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Kriminalität in Harsefeld nimmt zu!
Auch Schulen mitlerweile unsicher?

Schon länger ist uns allen bewusst dass man hier in Harsefeld praktisch zur Kriminalität erzogen wird! Erst kürzlich hieß es in einer Debatte unserer Klasse, Kinder, schon im Alter von 6-9 Jahren, würden aufgrund von Taschengeldmangel stehlen! Die Eltern sind Ratlos. Bisher allerdings war das neue Gymnasium in Harsefeld frei von kriminalität. Ich musste dummerweise das Gegenteil beweisen. Ich muss unheimlich beliebt sein! Sogar bei Leuten die mich nicht kennen...Kürzlich wurde mir die Luft aus den Fahrradreifen gelassen. Als ob 2 Kilometer auf einem Drahtesel nicht schon genug währen, dass ich jetzt auch noch zu Fuß gehen musste machte mir unangenehm bewusst wie lang so ein kurzer Weg einem doch vorkommen kann...Nun kann man sagen dass ist ein dummer Streich gewesen, sicher, aber ich bin definitiv dafür dass in dieser Hinsicht hart durchgegriffen wird! ich würde sogar sagen: "gebt mir eine kleine handliche Schusswaffe UND ICH KNALL DIE KLEINEN SCHEISSKINDER ALLE AB!" Aber auf mich hört ja eh keiner...

Die Streiche werden schlimmer werden. Luftlose reifen sind nur der Anfang! Und wenn dann irgendwann kugelsichere Westen zur Schulkleidung gehören, erinnert euch an meine Worte! (Und lasst mich die Nerv-zwerge platt machen!)

20.9.06 20:00



Die Neue Schule

Man müsste meinen es gäbe nichts schöneres als auf eine komplett neu gebaute und mit allen Hightech-Schikanen der modernen Welt ausgestatte Schule zu gehen die zu allem Überfluss auch noch im eigenen kleinen Kuhkaff liegt!
Nachdem ich mich die gesammten Sommerferien leise in den Schlaf geweint hatte konnte ich mich mit dem Gedanken zumindest halbwegs anfreunden. Sicher, ich würde das schöne, große und fast schon einladend wirkende Athenaeum mit den (teilweise) tollen Lehrern, den lustigen Leuten und den wohltätigen Aktionen zugunsten armer Kinder in Mali vermissen, aber so schlimm konnte die neue Schule auf die wir Harsefelder „aus Platzmangel versetzt“ (also unter Anwendung von psychischer Gewalt abgeschoben) wurden doch nicht sein?

Und eine Sache würde ich auch sicher nicht vermissen! Die 2 täglichen halbstündigen Busfahrten von und zur Schule! Nun, busfahren an sich ist nicht schlimm, versteht mich nicht falsch ich mag Busse! Das einzige Problem ist nur dass auch Busse nur Menschen sind und leider nur eine bestimmte Kapazität haben die man vernünftiger weise nicht überschreiten sollte. Was ein gewisses Busunternehmen namens KVG offenbar nicht interessiert…
Das äußert sich vor allem an Tagen wie dem letzten Schultag an dem alle Schüler gleichzeitig Schulschluss haben. Wenn also mehrere Klassen sämtlicher Klassenstufen eines Gymnasiums von je 25-30 Schülern, die alle von der Tatsache dass sie jetzt 6 Wochen frei haben gepusht sind, gleichzeitig auf einen einzigen Doppelbus (in dazu noch relativ schlechtem Zustand) und dessen schlecht deutsch sprechenden armen Busfahrer losgelassen werden KANN das nicht gut gehen!!!
Wen man Glück, (also einen netten Lehrer der seinerseits die Zeit in der Schule so weit wie möglich verkürzen will und einen 10 Minuten vor Schluss gehen lässt) hat dann steht man in der, die gesamte Bushaltestelle, welche bei uns ein relativ großer Platz ist, umfassenden „Schlange“ (also einem unüberschaubarem Knäuel aus drängelnden Schülern) relativ weit vorne. Nach und nach kommen dann immer mehr Schüler und man beginnt sich zu fragen ob so viele Jugendliche überhaupt in das kleine Kaff Harsefeld und die Umgebung hineinpassen oder ob es ihnen nur Spaß macht mitzudrängeln. Wenn das Maximum an Größe, dass eine Schüleransammlung hierzulande erringen kann erreicht ist (was besonders wenn man unter 1.70m groß ist seeeehr groß sein kann) dann sind es noch ungefähr 2-3 Minuten bis der Bus kommt. Theoretisch.
Praktisch wartet man zwischen 15 und 20 Minuten. Warten an sich ist auch kein Beinbruch, eher ein Rippenbruch denn der Kampf um die besten Plätze in der Schlange beginnt bereits lange bevor der Bus in sicht ist, was sich in Form einer walzenden Drängelei ohne jegliche Rücksicht auf Verluste äußert.
Wenn der Punkt erreicht ist an dem der eigene Unterkörper samt Beinen ca. einen halben Meter weiter rechts steht als der Oberkörper, man die Ellenbogen in den eigenen Rippen den Umstehenden nicht mehr zuordnen kann und man die Luft nicht mehr freiwillig wegen dem Schweißgeruch des großen dicken Zehntklässlers mit dem Akneproblem vor einem Anhält , DANN erscheint weit weg am Horizont der Bus!
Dadurch Gerät die Heterogene Masse aus verschwitzten, genervten, und langsam richtig aggressiven Schülern, die sich Mittlerweile weitestgehend beruhigt und irgendwie verkeilt hatte wieder in Bewegung. Bis der Bus dann endgültig da steht wo er hingehört (und auf dem weg dahin 2 Schülerinnen überrollt hat) stehen die Leute die zu Anfang ganz vorne waren, also ich, ganz hinten, aber eben nur so weit hinten dass man einerseits garantiert keinen Sitzplatz mehr bekommt, man aber andererseits auch nicht richtig aus der Masse rauskommt und so praktisch völlig sinnlos vor sich hin drängelt und versucht die am wenigsten schmerzhafte Position zwischen den Schultaschen und Ellenbogen der anderen einzunehmen.
Über die Masse hinweg lässt sich dann bald erkennen wie die Tür sich einen kleinen spalt öffnet, und wieder schließt, sich wieder einen ganz kleinen spalt öffnet und gleich darauf erneut schließt, und das so lange bis der Busfahrer endlich bemerkt dass die Masse der Schüler so stark gegen de Bustür drückt, dass sie sich nicht öffnen lässt. Also beginnt der Schrank von Polacke wild zu gestikulieren, was in der Menge niemanden interessiert, erstrecht nicht den armen Irren der sich genau vor die Tür gewagt hat, denn der klebt jetzt wie eine Fliege an der Scheibe. Nach einer weiteren Viertelstunde hat sich die Masse exakt 10 Zentimeter nach hinten bewegt und die Tür geht auf! Weiter kommt man allerdings trotzdem nicht denn der schlecht deutsch sprechende Busfahrer steht jetzt zwischen gefühlten fünfhundert Schülern und ihrem Ziel. Man kann also behaupten er ist kein Sympathieträger. Der Busfahrer steht also auf der Treppe des Busses so dass keiner hineinkommt. Der arme Irre der sich gerade erst mit einem lauten schmatzenden Geräusch von der Tür gelöst hat steht jetzt dem bulligen, bösartig glotzendem fast-Hartz 4-Empfänger gegenüber, was seine Situation nur geringfügig verbessert hat. Der Busfahrer aber zeigt sich unbeeindruckt und versucht stumpf dieser enormen Masse Schüler die da vor seinem schon jetzt arg strapaziertem Doppelbus steht, und von der jeder einzelne Schüler nicht anderes will als EINFACH NUR NACH HAUSE, klar zu machen dass sie eine Reihe bilden sollen…Wenn er nach 5 Minuten, die im Übrigen allen Umstehenden bedeutende länger vorkommen eingesehen hat dass keine Verbesserung der Lage in sicht ist, lässt er die äußersten Leute der ersten Reihe, also die, die an den Scheibenwischern und Außenspiegeln nuckeln zuerst rein.
Nur zur Info, DA HAB MAL ICH GESTANDEN! Mitlerweile stehen da die Penner die als letztes gekommen sind und am meisten gedrängelt haben (als der Busfahrer, nennen wir ihn mal "Horst" noch nicht hingeguckt hat) Horst allerdings fühlt sich jetzt sehr gerecht weil er nicht die vermeintlichen Drängler aus der Mitte der ersten Reihe rein gelassen hat und setzt sich auf seinen kleinen Sessel vorm Lenkrad. Natürlich überprüft Horst peinlich genau sämtliche Busfahrkarten der hereinströmenden Schüler ( als ob jemand sich freiwillig als Schüler ausgeben und sich in einen derartig überfüllten Bus setzten würde.)
Langsam nähere ich mich der „Kritischen Zone“, der Gegend im Umkreis von drei Metern um die Bustür. Nicht aufgeben, du schaffst es! Nur noch ein ganz kleines Stück... sage ich mir immer wieder. In der "Drei-Meter-Zone" wird man, vorausgesetzt man erreicht diesen heiligen Ort in dem es weniger Luftlöcher gibt als in einem Betonklotz und dessen Außenränder ebenso undurchlässig sind, so extrem zusammengequetscht, dass man nicht nur nach dem Motto "Quadratisch, Praktisch gut" umgeformt wird, sondern noch nicht einmal selbst zu laufen braucht denn die Masse trägt einen. Man befindet sich also jetzt in einem „schwitzenden, aggressiven, Strom aus Kompakt-Schülern" der stetig in den Bus walzt. Jetzt gibt es nur noch eins was man tun kann: NICHT UNTERKRIEGEN LASSEN! Das ist in diesem Fall kein blöder Spruch sondern grausame Realität! Wenn man sich nämlich von irgendwem nach unten drücken lässt dann sieht man in den nächsten 30 Minuten kein Sonnenlicht mehr. Die Masse walzt einfach über einen drüber und man weiß gar nicht so genau was schlimmer ist, der Sauerstoffmangel oder das Dutzend Schülerfüße dass pro Minute über einen trampelt.
Wenn man aber in die heilige Zone hineinkommt und nicht nach unten gedrückt wird ist man so gut wie am Ziel. Langsam steigt das Adrenalin im Körper auf einen ungesunden Wert denn man sieht dass sogar die Stehplätze knapp werden. Der Gedanke das alles umsonst gewesen sein soll gibt einem dann die Kraft für den letzten Schub. Ohne dass man es bewusst durchlebt durchquert man gleichzeitig mit 4 anderen Schülern den engsten Punkt auf der Reise ins Paradies, die Bustür.
So durchströmt von Glückseligkeit gehe ich also mit großen Schritten auf Horst zu um festzustellen dass ich meine Busfahrkarte im Gedränge verloren habe. Ich krame also mit so vielen Schülern wie der vordere Teil des Bussen eben zulässt im Nacken mein Portmonee aus der Tasche und bezahle die 2.40 Euro die Horst (das Geldgeile Arschloch) fälschlicherweise von einer 14-Jährigen verlangt die normalerweise 80 Cent bezahlt, wende mich ab, winde mich durch die kleine Absperrung die die Sitzreihen vom „Privatbereich“ des Busfahrers trennt und bleibe stehen. Was soll man auch sonst machen wenn man selbst ausgerechnet die Person ist die das Fassungsvermögen des Bussen komplett ausreizt. Was macht also Horst? Er steht auf , stellt sich hinter mich und schreit dass die Spucke mir nur so in dem Nacken klatscht: „Weiter durchgehen!“ , zwei der elf Wörter die er auf Deutsch beherrscht und zu einem Grammatisch korrekten Satz zusammenfügen kann.
Weiter durchgehen kann allerdings niemand mehr denn wenn man es nicht provozieren will dass der Bus an den Schweißnähten und Ecken aufplatzt belässt man es lieber bei der Doppelten Zahl an Schülern für die der Bus eigentlich zugelassen ist. Während sich überall neue Bekanntschaften dadurch entwickeln, dass einige sitzende Leute des Platzes halber Wildfremde auf den Schoß nehmen müssen, reihen sich doch tatsächlich noch ein Paar Leute hinter mir ein! Es gibt ein "freudiges" Wiedersehen mit meinem Freund dem aknegeschädigte n Zehntklässler dem der Begriff "Deo" unbekannt ist!  Der Rest verlässt fluchend den Bus und wartet auf den eine halbe stunde später kommenden Bus bei dem das ganze Spektakel sich wiederholen wird.
Mein Paradies stellt sich indes als ein heißer, überfüllter und nach Schweiß und anderen undefinierbaren Substanzen stinkender Metallkasten auf Rädern dar, dessen Drehgelenk bei jeder Unebenheit der Straße ungesund zu knarren beginnt. Zu dieser Zeit beginne ich mich daran zu erinnern wie eben dieses Drehgelenk einmal halb auseinander geflogen ist als ich noch draufstand…

Allerdings beginnt man auch langsam sich an den Geruch und den Platzmangel zu gewöhnen und so stört einen nicht einmal mehr der Leichte Stich Gülleduft der schlagartig in der Luft liegt wenn man sich Ohrensen nähert. Man freut sich sogar irgendwie darüber denn dieser Duft kündigt an dass man bald zu Hause ist, kurz hinter Ohrensen liegt nämlich die hach so schöne Heimat. Wenn der Bus dann das nächste Mal hält ist man sogar schon in Harsefeld. Auf einmal stellt man fest dass etwa 80-90% aller Jugendlichen in Harsefeld bei der Station Auebrücke aussteigen. Der gesamte Inhalt des Busses dräng sich jetzt erneut an einem vorbei und verlässt den Bus. Nun ist es geradezu leer. Dummerweise lohnt es sich für mich jetzt kaum noch mich hinzusetzen denn die nächste Station ist meine. Wenig später kann ich also auch endlich aussteigen und, man glaube es oder nicht, sogar endlich wieder frische Luft atmen.

Es ist erschreckend aber so läuft eine Busfahrt tatsächlich bei uns ab! Und das verwunderlichste an allem ist wohl, dass genau das eben beschriebene auch zehn Leute schaffen! Es geht zwar etwas schneller aber im Prinzip ist es dasselbe. Und das jeden morgen und jeden Nachmittag.

Der Weg zur neuen Schule sollte also eigentlich der Himmel auf Erden gegen das Busfahren sein. Fakt ist allerdings dass der Weg von meinem Haus bis zur Bushaltestelle ein Katzensprung ist und der Weg von meinem Haus bis zur neuen Schule durch die halbe Stadt führt. Ich bin ja auch nur der unsportlichste Mensch nördlich des Äquators. Wenn man also so ein armes Würstchen ist wie ich und 2 Kilometer bergauf mit Gegenwind und einer Tasche über der Schulter Fahrrad fahren muss dann wünscht man sich spätestens auf der Hälfte des Weges den überfüllten heißen Bus wieder…

Um ein wenig auf das Gefühl einzugehen das man als völlig konditionsloser Mensch nach diesen 2 Kilometern hat, (ich habe auch einen schlechten Kreislauf) Als ich ankam hatte ich so wenig Sauerstoff im Blut dass ich dachte meine Ohren platzen!! Ernsthaft, und meine Beine fühlten sich an wie Kaugummi…das im Übrigen auch noch eine Rolle spielen wird aber dazu später. Aber bevor ich ankam gab es da ja noch Probleme…Ich habe tatsächlich meine eigene Schule nicht gefunden. Wenn man erstmal stundenlang ums Altersheim kreist fängt man schon langsam an sich blöd vorzukommen. Wenn man dann auch noch am falschen Ende der Schule rauskommt dann kommt man sich schon ziemlich dämlich vor. Und wenn man dann noch mal umdreht, gesagt bekommt dass man richtig war, noch mal umdreht, einmal komplett um die Schule ’rumfährt (man bedenke dass ich echt konditionsmäßig schon völlig am Ende war) und erst dann den Haupteingang findet, von dem aus ein Weg zum Altersheim führt , den ich, wenn ich damals als ich an eben diesem Altersheim vorbeigeradelt bin 2 Meter weiter gefahren währe sogar gesehen hätte, dann hat man das unerklärliche Bedürfnis sich selbst zu schlagen.

Aber wenigstens war ich an meiner neuen Schule angekommen, zwar nur bedingt gesund und wohl kaum munter, aber lebendig. Der wahre Schock folgte jedoch nachdem ich die von außen recht hübsche Schule betrat. Der gesamte Innenraum sah aus als ob Tine Wittler sich im völligen Drogenrausch an der armen Schule ausgetobt hätte. Ein Lachsfarben-rosaner Linolboden, Knallrote Säulen, hin und wieder ockerfarbene und rote Backsteine. Und die 2 Gänge unserer v-förmigen Schule setzten das Thema geschickt fort! Im Erdgeschoss war alles in den Gängen knallgelb, im 1. Stock (in dem sich die Klassenräume befinden) war das herrliche Lachsrosa wieder aufgefasst worden und im 2. Stock war alles grau-blau. In Rot Gelb und Blau waren auch die Mülleimer gehalten, ja, wir dürfen jetzt Müll trennen! Ich frage mich immer noch ob die Farben auf irgendeine Art und Weise „pädagogisch wertvoll“ sein sollen? Nach dem der Schock abgeklungen war und ich nach der Verausgabung der Fahrradtour meinen eigenen Kopf wieder fühlen konnte setzte ich mich auf einen der in der schönen rosafarbenen Aula aufgestellten Stühle neben meine Freundin und der Schulleiter begann eine Rede zu halten. Ich bin mir sicher es war etwas wichtiges, aber ich erinnere mich nicht…okay ich bin ehrlich, ich habe nicht zugehört, ich habe Musik gehört… Dann ging es auch schon in die Klassenräume. Mittlerweile war ich mir sicher, ein Jahr lang jeden Tag der Anblick dieses Rosa Bodens und ich laufe Amok! Nun, unsere Klasse hatte denselben Boden. Den Rest kann man sich ja denken, wir bekamen unsere zwei Zentner schweren Bücher, hatten noch drei Stunden „normalen“ Unterricht und wurden nach Hause gelassen. Zu Hause habe ich dann den ganzen Tag geschlafen und mich irgendwann Abends als ich aufgewacht bin gewundert warum es schon so spät ist.

Das ist jetzt 2 Wochen her. Ich würde ja gerne diese 2 Wochen auch noch Schildern aber ich erinnere mich leider nicht mehr an Einzelheiten -.- ( was so viel heißen soll wie: ich bin gut im Verdrängen) Das wesentliche lässt sich allerdings noch aufführen, so wie die Hightech-Physiktischchen.

Ja ja, wir haben dann auch erfahren wo die 16-Millionen Euro geblieben sind die unsere Schule gekostet hat. Nämlich in so tollen Kästen die in den Naturwissenschaftsräumen unter der Decke hängen, die kann man runterfahren und dann sind da Gasanschlüsse und sogar Telefonbuchsen für Laptops dran! Für so einen Schnickschnack den keine Sau braucht gibt man Unmassen an Kohle aus und dann gibt es doch ernsthaft nur 6 Mädchentoiletten! Ich meine soll das ein schlechter Scherz sein? Rein rechnerisch kommen pro Pause rund hundert Mädchen auf ein Klo! Aber die unglaubliche Intelligenz des Architekten macht sich immer wieder bemerkbar. Die Musikräume haben keine Jalousien oder Vorhänge weil die Sonne ja „gar nicht da rein scheinen kann“. Genau! Das soll der Kerl mal meinen armen Augen sagen! Das nächste Mal wenn ich Musik habe dann nehme ich eine Sonnenbrille mit. Aber das beste Kommt ja noch, wir haben jetzt auf dem kompletten Schulgelänge Kaugummiverbot!! KAUGUMMIVERBOT! Hallo? Damit die Schule "sauberer" bleibt! Wie wärs mal mit:
Weniger Kohle für futuristische Physik-kästchen ausgeben und dafür ein zwei mehr Putzen einstellen?
Aber auf die Idee kommt ja mal wieder keiner...Auf DEM Boden würde Kaugummi eh nicht auffallen... Und Kaugummi hilft einem bei Arbeiten sich zu konzentrieren! (das ist sehr wichtig, denn der tolle Boden hat den Effekt dass man nach einer Zeit irgendwie nervös wird und ein Flimmern vor den Augen hat o.o)

An mehr aus der Woche erinnere ich mich dann doch nicht…oder viel mehr, will mich nicht erinnern…

20.9.06 19:32


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